Aufklärung über E-Mobility

Petrolhead, V8 und US-Car Fan. Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten und sie fährt  elektrisch.

Ich hatte schon vier V8 und aktuell fahre ich meinen fünften V8 (2016er 5.7 Hemi V8 EURO6 Benziner Dodge RAM mit 8-Gang Automatik, Zylinderabschaltung und Luftfahrwerk). Ich bin verknallt in diese Motorbauform (als Benziner) und will die absolute Laufruhe, die unaufgeregte Kraft aus dem Drehzahlkeller aber auch das Brabbeln und Grollen nicht missen. Ich persönlich finde V8 Motoren – für das was man dafür geboten bekommt – sparsam. Vor dem RAM sieht meine Autohistorie so aus: Audi A8 3.7 V8 quattro Automatik, BMW 745i V8 Automatik mit Autogas, BMW 745d V8 Diesel Automatik Biturbo, BMW 645i V8 Automatik mit Autogas. Weiters dabei waren BMW 525tds Automatik (damals war der x25er im Gegensatz zu heute noch ein schöner Reihensechszylinder), Audi TT 225 PS quattro mit Autogas (gehörte meiner Frau), Audi A6 2.5 TDI quattro 6-Gang, KIA Sportage 2.0 TDI Allrad Automatik mit absoluter Vollausstattung, VW Phaeton 3.0 V6 TDI Automatik 4motion oder Porsche Boxster (damals noch der schöne Sechszylinder – der neue kam dann mit seinem 4 Zylinder nicht mehr in Frage). Die ersten Autofahrererfahrungen sammelte ich mit Mazda 626 2.0i BJ 87 (mein erstes Auto – als ich es von meinem Opa bekam war es also schon 10 Jahre alt, ich fuhr ihn 2 weitere Jahre und verkaufte ihn dann). Dann kam ein Audi A4 1.9 TDI (mein zweites Auto das ich mir dann schon wie alle weiteren selbst leisten konnte da ich sofort nach der HTL zu arbeiten begonnen hatte bzw. schon während der HTL seit meinem 16. Lebensjahr Geld verdiene). Auch eine Nissan Micra Mouse Benziner Automatik war (kurz) dabei (Geschenk von meinem Opa als er zum Autofahren aufgehört hatte – ich tauschte den dann nach wenigen Monaten fast 1:1 auf einen gebrauchten 525tds um nachdem ich mit der Micra Mouse einmal über 1.500 km beruflich Langstrecke nach Deutschland fahren musste weil ich den Porsche für so weite Strecken schonen wollte – da hab ich dann bei Autobahn-/Langstreckenverbrauch von 10 Liter / 100 km gesehen, das Kleinwagen für diesen Einsatzzweck nicht gebaut sind und sicher fühlte ich mich auch nicht).

Sogar absolute Exoten die kaum wer kennt wie ein grauer Fisker Karma Plugin Hybrid (wie Ove, siehe Video unten), der wegen zahlreichen Problemen auf einen weissen Fisker Karma Plugin Hybrid gewandelt  wurde waren dabei oder ein smart Cabrio mit Leistungssteigerung wie brabus. Das smart cabrio tauschten wir nach ca. einem Jahr auf einen E-smart (Mercedes kaufte damals die Technik von Tesla zu, seit 3 Jahren und 65.000 km ist das unser FEHLERFREIER Zweitwagen zum Dodge RAM dazu wobei wir damit ca. 25.000 km / Jahr rein elektrisch fahren – und das Ding hat nur 130 km Reichweite, im Winter sogar noch weniger – wobei sich die maximale Reichweite bisher NICHT (!) änderte). Der Tausch vom praktisch identen Auto Verbrenner auf Elektro war das beste was ich in meinem Autofahrerleben machen konnte – so sah man erst am praktisch identen Auto wie groß die Vorteile eines E-Antriebs sind. Plötzlich ruckelte da nichts mehr beim Schalten, der E drückt nach vorne mindestens wie der brabus und das bei einer Ruhe die einfach nur sensationell ist. Bedenken hatten wir anfangs nur wegen der Reichweite – aber da sowieso noch ein Verbrenner in der Garage für die wirklich weiten Strecken da stand verflog die schnell. Wir blieben noch nie liegen – obwohl wir den E-Smart extrem viel nutzen und damit deutlich mehr im Jahr fahren (ca. 20-25.000 km) als mit dem Verbrenner. Und das obwohl der E-Smart eine wirklich kleine Reichweite hat von gerade mal ca. 100 km und unserer auch nicht Schnellladen kann!

Seit ich 1997 den Führerschein gemacht habe bin ich schon über eine Million Kilometer unfallfrei gefahren. Ca. 150.000 km davon rein elektrisch und somit habe ich genug Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Antriebsformen machen können. Mir braucht auch keiner erzählen wie toll deutsche Autos sind, der Wertverlust ist extrem (vor allem bei Vollausstattung und was anderes interessiert mich nicht) und ich war mit meinen Audis und BMWs ständig in der Werkstatt (NUR der KIA, Porsche und der 200.000 km 525tds war problemlos) und habe dort zehntausende Euros liegen lassen. Der RAM hingegen ist vollausgestattet EXTREM (!) wertstabil und sah die Werkstatt bisher nur bei den vorgeschriebenen Ölwechseln von innen – und wenn ich den Verbrauch kostenmäßig auf Vierzylinder Diesel Niveau drücken will dann baue ich halt einfach wieder Autogas ein (rentiert IM MOMENT nicht da wir das meiste mit dem Smart elektrisch fahren und den RAM nur mehr für die Langstrecke nehmen wo er zwischen 10 und 12 Liter Super braucht und selbst von da kann ich noch die 20% Mehrwertsteuer abziehen – ich bin also kostenmäßig beim RAM schon jetzt auf 3.0 TDI Niveau).

Ich war z.B. 2012 der erste E-Auto Fahrer im Luxussegment in Österreich (Fisker Karma Plugin Hybrid um 120.000 Euro – 408 PS und lt. Buchhaltung hatte ich in den 100.000 km und 4 Jahren damit einen Durchschnittsverbrauch von unter 2 Liter Benzin auf 100 km, einfach weil ich mit der E-Reichweite von ca. 60 km in der Praxis zu 95% gut auskam), Tesla kam mit dem Model S erst 2013 nach Österreich – und es wurden nur 7 Fisker Karma in Österreich ausgeliefert, die alle in Sammler Garagen landeten (ich fuhr damit in 4 Jahren 100.000 km). Es gab zwar immer wieder (kurze) „Ausrutscher“ zum Dieselantrieb (das waren immer meine Autos mit der kürzesten Behaltedauer, am längsten fuhr ich immer die Autos mit Autogas – absolut problemlos oft jeweils über 100.000 km), jedoch kann ich mit der Antriebsform Diesel emotional absolut nichts anfangen – nichteinmal als V8 Biturbo machte er mir wegen dem Verbrennungsgeräusch Spaß (und nein, da hilft auch kein Soundgenerator – Sound muss ehrlich sein und das nageln hört man bei langsamer Fahrt immer).

Aufgrund der äusserst positiven Erfahrungen mit dem E-Smart ist für mich nicht mehr die Frage OB irgendwann ein Tesla (vermutlich Model S Facelift weil er mir am besten gefällt) in meiner Garage steht sondern WANN (den RAM möchte ich dennoch behalten – einfach weil er für mich superpraktisch ist). Da ich nun wegen dem E-Smart nach 65.000 km mit der geringen Reichweite nun auch weiß das es bei MEINEM FAHRPROFIL nicht auf die Reichweite (im Winter ca. 80 km und im Sommer ca. 120 km) und nichteinmal auf Ladezeit (lade immer in der Garage an der eigenen PV Anlage oder über Nacht ganz langsam an der normalen Haushaltssteckdose) ankommt hab ich praktisch freie Wahl, reichen wird auf jeden Fall auch ein 75er der unter allen Bedingungen immer 300 km kommt. Warum ein Tesla? Weil die Deutschen einfach unfähig bei dem Thema sind und bis auf Ankündigungen ausser dem Audi E-Tron (den es dennoch noch nicht zu kaufen gibt) nichts vorzuweisen haben. Warum kein Jaguar E-Pace? Ja, das wäre tatsächlich eine Alternative (wenn man einen bekommt), jedoch weder Audi noch Jaguar haben das Ladenetz von Tesla falls es doch mal auf die Langstrecke gehen soll und die Firmenpolitik von Tesla mit den ständigen Updates ist einfach cool für einen ITler wie mich und die 8 Jahre Garantie sind ein Argument – vielleicht erwischt man auch noch einen mit lebenslangen kostenlosem Supercharging… Ich bin kein Elon Musk Fan (überhaupt nicht, im Gegenteil) doch finde ich die Autos (mittlerweile, seit dem Model S Facelift und dem Model X) wirklich gut (auch qualitativ, auch das Model 3 ist in echt deutlich besser als sein Ruf).

Wasserstoff ist für mich ganz sicher NICHT die Zukunft. Die Herstellung ist EXTREM (!) Energieintensiv (Wasser wird mit Hilfe von SEHR VIEL Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt) und das sieht man dann ja auch an den Kosten für das kg Wasserstoff (um 1 kg Wasserstoff zu erzeugen benötigt man 55 kwh Strom. Damit fährt ein „normales“ Elektroauto 200-300 km. Mit 1 kg Wasserstoff kommt man mit aktuellen Wasserstoffautos jedoch nur maximal 100 km und 1 kg kostet an der Tankstelle 9,5 Euro, damit spart man also zum Diesel NICHTS – UND man ist komplett abhängig von den Tankstellen, ein Elektroauto lade ich wann ich will und wo ich will und meistens zuhause). Elektroautogegner schwärmen oft vom Wasserstoff, vergessen jedoch das Wasserstoffautos technisch auch nur E-Autos sind und eigentlich auch immer eine Pufferbatterie haben. Weiters gibt es keine Wasserstofftankstellen, Steckdosen gibts jedoch mehr als Tankstellen! Ich bin deshalb jedoch nicht gegen Wasserstoff sondern freue mich über Alternativen. Mercedes baut z.B. aktuell mit dem GLC F-Cell einen Plugin-Hybrid Wasserstoff mit ausreichend großer Pufferbatterie für die Kurzstrecke von ca. 50 km – das macht extrem Sinn.

Ich mache dennoch beim Kampf gegen Diesel und Verbrenner nicht mit, ich bin Petrol Head, mir gefallen V8 (Benzin) Motoren genauso gut wie der E-Antrieb. Ich bin Fan vom E-Antrieb weil die Kraft sofort da ist und der Fahrkomfort höher ist als bei jedem V12. Die Umwelt ist mir bei dem Thema egal weils keinerlei Auswirkungen hat, ich bin ganz sicher kein Öko! Ich bin der Meinung das der Individualverkehr in keinster Weise Auswirkungen auf die Umwelt hat und wir von der Politik nur abgezockt werden. Angesetzt werden müsste bei Flugzeugen, Schiffen, der Industrie und evtl. dem privaten Hausbrand. Diese Dinge haben Auswirkungen, aber nicht der Individualverkehr mit einem Anteil von unter 0.000…% an unserer Luft. Ich wehre mich nur gegen den Schwachsinn von den Elektroautogegnern das Elektroautos umweltschädlicher als Verbrenner sein sollen, denn das ist absoluter Bullshit. Diese Gruppierung kommt mir vor so wie damals gab es ja auch ein paar Irre die am Pferd festgehalten haben und gegen das Automobil waren.

Ich glaube nicht an den menschengemachten Klimawandel und veröffentliche daher meine Youtube Videosammlung zu den Themen Elektromobilität, seltene Erden, wo Lithium eigentlich wirklich vorrangig verwendet wird und den Klimawandel:

 

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